Promobil-Golf-Cup feiert Comeback:
Spass, Sport und Geselligkeit
„Diese Woche war einfach nur traumhaft schön“, schwärmt Petra Sommer. Und Michael Altmann ergänzt:
„Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass wir es schaffen, in einer Woche mit 40 Wohnmobilen von Golfplatz zu Golfplatz zu fahren, dabei so viel Spaß zu haben, und auch sportlich richtig tolle Plätze zu erleben.“ Die beiden gehörten zu insgesamt knapp 60 Womo-Golfern, die beim 16. promobil-Golf-Cup im Allgäu dabei waren.
„Wir freuen uns sehr“, betont promobil-Chefredakteur Dominic Vierneisel beim Abschlussabend des Turniers,
„dass das Comeback unserer traditionsreichen Veranstaltung geglückt ist.“

Neue Akzente
Heinz Dietz, der Erfinder und „Vater“ der Turnierserie, war 2023 verstorben. Uwe Dietz - die Namensgleichheit ist reiner Zufall - und Martin Eulgem hatten sich kurzfristig entschieden, den promobil-Golf-Cup wieder zu beleben. „Dabei war klar“, erläutert Vierneisel, „dass das
Comeback keine Kopie der früheren Veranstaltungen wird, sondern dass das neue Orga-Team bewusst neue Akzente setzt.“
Das begann schon mit der Entscheidung für die Zielregion. Denn, nachdem der Cup früher häufig in Franken und Tschechien gespielt wurde, ging es nun ins Allgäu. Treffpunkt und erster Turnierplatz war der Golfclub Gut Westerhart in Memmingen. Als zweiter Club stand
Bad Schachen in Lindau am Bodensee auf dem Programm. Nach einem Ruhetag fuhr die Wohnmobil-Karawane nach Oberstaufen-Steibis, bevor die Woche auf dem Fürstlichen Golfresort in Bad Waldsee mit einem weiteren Turnier und einer großen Abschlussparty zu Ende ging.
Das Prinzip des Golf-Cups blieb weitgehend unverändert: Am Ende eines Turniertages wurde zum nächsten Platz weitergefahren. Die
Wohnmobile standen entweder auf dem Golfplatz selbst oder auf Camping- und Wohnmobil-Stellplätzen in unmittelbarer Umgebung.
Jeden Abend gab es ein gemütliches Beisammensein mit Essen und Trinken. „Der Spaß soll immer im Mittelpunkt stehen“ erzählt Uwe Dietz. „Wir wollten einen sportlichen Wettkampf“, betont Martin Eulgem, „in erster Linie sollten aber alle eine gute und stressfreie Zeit haben. Auch auf dem Platz geht es uns um die Gemeinsamkeit.“
Neue Spielform
Anders als früher war die Spielform. Das gesamte Turnier wurde nach dem Vorbild des Ryder-Cups geplant, mit unterschiedlichen Spielformen und zwei Mannschaften, die am ersten Abend ausgelost wurden. „Am Ende hatten wir also 24 Sieger und 24 zweite Sieger“, so Eulgem. Bewusst spielten Handicap und Vorgabe nur am letzten Tag eine Rolle. „Aber heute wissen wir“, betont Dietz, „dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch das in Zukunft nicht mehr brauchen. Das Wichtigste sind Geselligkeit und gemeinsames Erleben.“
Und das wollen die Organisatoren im nächsten Jahr noch weiter verfeinern. Längst haben die Vorbereitungen für den 17. promobil-Golf-Cup begonnen. Er wird in 2026 in einer anderen Region stattfinden. Weitere Infos und der Termin folgen.
Sieger und Gewinner:
In Bad Waldsee fand die Siegerehrung des promobil-Golf-Cups statt:
Die Preise wurden von Vertretern der Zeitschrift promobil und der Sponsoren übergeben.
Hier die Namen der Handicap-Wertung am letzten Turniertag:
Netto-Wertung Klasse bis Hcp. 25:
1. Stefan Georgi
2. Reinhard Schäfer
3. Winfried Bartels
Netto-Wertung Klasse über Hcp. 25:
1. Rüdiger Weiß
2. Stefan Brendgen
3. Paul Gerber
Sieger Brutto-Wertung Herren:
Uwe Sasse
Sieger Brutto-Wertung Damen:
Meike Claus
Außerdem wurden wertvolle Preise verlost. Die Hauptgewinner:
Zehn Tage Wohnmobil-Urlaub in einem Concorde-Reisemobil: Petra Schubert
Elektro-Trolley von JuCad: Anke Drößer
Eine Dometic-Kühlbox, gestiftet von Frankana-Freiko: Dieter Melchers
Hier die Bilder zum Turnier













